Vorstellung der Bürgermeisterkandidatin Maike Vatheuer-Seele (UWT)

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Name: Maike Vatheuer-Seele

Alter: 54 Jahre

Familie: verheiratet, zwei Söhne

Wohnort: Taufkirchen

Ehrenamt: Gemeinderätin, 2. Vorsitzende der UWT (Unabhängigen Wähler Taufkirchen e.V.)

Hobbies aktuell: Stricken, Klavier spielen

Lieblingssport: Handball
Lieblingsverein: TSV Hannover-Burgdorf

Berührung mit Sport?
Im Kita-Alter bin ich im Kinderturnen gestartet, war als Jugendliche als Sportschützin aktiv, habe in den 2000ern 5 Jahre hauptamtlich beim Deutschen Turnerbund gearbeitet und begleite engagiert seit 2012 die sportlichen Aktivitäten meiner Söhne beim SV-DJK. Ich würde deshalb sagen: Ja.

Motivation/Ziele für die Kandidatur allgemein:

Als ehrenamtliche Gemeinderätin und Frau, die immer davon profitiert hat, dass Vereinsleben und Gemeinwohl funktionieren, möchte ich meine Kraft und mein Können dafür einsetzen, dass Familien aller Altersgruppen in Taufkirchen gute Alltagsbedingungen vorfinden. Die sechs Jahre Trainingslager im Gemeinderat waren erfolgreich – deshalb stehe ich in den Startblöcken, die erste Bürgermeisterin von Taufkirchen zu werden.

…und Parallelen zum Sport: Politik funktioniert nur im Team und ist wie ein Mannschaftswettbewerb um die besten Ideen und die schlüssigste Erklärung. Wir müssen uns auch in einer Demokratie an Regeln und Gesetze halten.

Als ich nach Taufkirchen zog, war der SV-DJK die erste Anlaufstelle für unseren Sohn, sich neben der Schule zu integrieren. Das war immens wichtig. Seit der Zeit gab es nur wenige Jahre, in denen ich nicht mit dem Verein in Berührung stand. Besonders die Ferien-Camps waren bei den Kindern sehr beliebt und halfen uns als Familie, Job und Kinderbetreuung optimal zu vereinen. Aktuell spielt unser jüngster Sohn sehr aktiv in der Handball-Sparte.

Ich werde tatkräftig mithelfen, dass wir in drei bis vier Jahren aus der finanziellen Talsohle herausgestiegen sind. Bis dahin heißt es für uns alle in Taufkirchen: Zusammenhalten! Mein Ziel ist es, die freiwilligen Leistungen nicht zu streichen. Mein Ziel ist es außerdem, dass wir in Taufkirchen die Hoheit über unseren Haushalt behalten und nicht ans Landratsamt abgeben müssen. Das wird nur funktionieren, wenn wir die Ausgaben mindestens konstant halten – aber dafür die Einnahmen erhöhen.
Ich sitze seit 6 Jahren im Haushaltsausschuss und möchte der Bürgerschaft nichts vormachen: große Sprünge bei den freiwilligen Leistungen wird es in den nächsten Jahren auf keinen Fall geben. Wir können hoffen, dass die Konjunktur wieder anspringt und die Gewerbesteuereinnahmen steigen.

Wir haben in der Januar-Sitzung im Gemeinderat beschlossen, uns für ein Bundesförderprogramm zur Erhaltung unserer Sportstätten zu bewerben. Das würde finanziell schon mal helfen. Ich möchte gemeinsam mit den Vereinen eine Prioritätenliste der Sanierungsmaßnahmen erstellen. Denn klar ist: alles werden wir nicht stemmen können. Wir müssen uns zusammensetzen und ehrlich austauschen.
Zum Hintergrund: Die Sabel-Schulen sind durch die Bürgerschaft abgewählt worden. Somit wurde die Nutzung einer neuen Dreifach-Sporthalle, die unseren Vereinen kostenfrei ab nachmittags zur Verfügung gestanden hätte, verspielt. Das wäre ein Gewinn für unsere Sportanlagen gewesen. Solche Gelegenheiten kommen so schnell nicht wieder.

Positiv. Wenn ich mir anschaue, wie es gerade rund um den Bahnhof ausschaut, dann ist das der Taufkirchner nicht würdig. Das ist doch keine Visitenkarte für uns. Schlechte Nahversorgung und triste Passagen locken auch kein Büro-Gewerbe an. Hier schließt sich der Kreis zur Gewerbesteuer, die wir so dringend brauchen. Ich möchte, dass das Quartier entwickelt wird – und zwar mit Sinn und Sachverstand. Stillstand ist für mich keine Lösung. Und Angstmacherei sowieso nicht.

Solche Ansätze begrüße ich immer. Der SV-DJK hat schon mehrere Projekte dieser Art im Gemeinderat vorgestellt. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die Verträge eindeutig und wasserdicht sind – besonders hinsichtlich der Nutzung, der Rechte und Pflichten eines jeden Beteiligten. Wenn wir das gemeinsam gut und gründlich regeln, sind die Projekte auf jeden Fall ein großer Gewinn für Taufkirchen und begleiten hervorragend die Ansprüche an eine moderne soziale Infrastruktur.

Liebe Sportlerinnen und Sportler im SV-DJK Taufkirchen! Sie sind Mitglied in einem großartigen Verein, der in puncto Angebotsspektrum und Zusammenhalt seines Gleichen sucht. Das ist vor allem Ihr Verdienst. Herzlichen Glückwunsch – darauf können Sie sehr stolz sein. Ich bewerbe mich als Ihre Bürgermeisterin. Große Versprechungen sind nicht meine Sache. Sie können von mir immer zwei Dinge erwarten: 1. Unterstützung für Ihren Verein und 2. Ehrlichkeit.

Mit sportlichen Grüßen
Maike Vatheuer-Seele